Auf spielerische und kindgerechte Weise
wurden den einheimischen Kindern des "Filigrundus"- Kindergartens
nützliche Tipps und Infos zur Unfallverhütung und Brandvorbeugung
näher gebracht.
Zu Beginn wurde ein amüsantes Puppentheater (von Reinhard und
Karl-Heinz Bärsch) aufgeführt, jedoch mit brisantem Thema:
"Der brennende Adventskranz".
Den Kindern wurde ein FW-Mann mit kompletter Atemschutz-Ausrüstung
vorgeführt, der im Brandfall zur Rettung kommt. Damit soll den
Kleinen die Scheu vor dem Retter in Not etwas genommen und Vertrauen
geschaffen werden.
Viel Spaß bereiteten
auch die Rundfahrten im FW-Auto mit Blaulicht und Martinshorn.
Anschließend konnten die Kinder mit einer speziellen Telefonanlage
das Absetzen eines Notrufes üben. Es wurden Bilder mit verschiedenen
Notfallsituationen gezeigt, und die Kleinen durften dann durch wählen
der Nr. 112 bei der "Leitstelle" anrufen, um die Situation
zu schildern.
Als Höhepunkt galt die Simulation eines Brandes. Der Vorraum
des Kindergartens wurde mit einer Nebelmaschine komplett verraucht.
Nun wurden die Kinder und ihre Betreuerinnen der Reihe nach von einem
FW-Mann, ausgerüstet mit Atemschutzgerät, durch diesen verrauchten
Korridor ins Freie geführt.
Natürlich durften die Kinder auch selber mal spritzen und mußten
ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen beim Dosenzielschießen.
Die Feuerwehrleute nahmen sich viel Zeit, um die verschiedenen Aufgabenbereiche
einer Feuerwehr ihren kleinen Gästen verständlich zu erklären.
Zum Abschluss bekam jedes Kind einen eigenen FW-Helm geschenkt und
die kleinen Teilnehmer wurden von Kommandant Guido Arno zum "Mini-Mini-Feuerwehrmann"
oder zur "Mini-Mini-Feuerwehrfrau" ernannt.
Die Feuerwehr erachtet die Brandschutzerziehung bereits im
Kindesalter als sehr wichtig, damit viele Unfälle vermieden werden
können und sich die Kleinen im Ernstfall korrekt verhalten!