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Der komplette Keller und
der Treppenbereich bis ins Erdgeschoss war komplett verraucht. Der
dichte Rauch erreichte auch schon das Foyer bis zum Eingangsbereich.
Der Leiter des Werkkurses machte sichtlich geschockt klar, dass nicht
alle Teilnehmer aus dem Gebäude gekommen waren. Er konnte in
der Aufregung aber nicht genau sagen, wie viele Personen vermisst
wurden.
Sofort wurden 2 Rettungstrupps, ausgerüstet mit umluftunabhängigen
Atemschutzgeräten ins Gebäude geschickt, um nach den Vermissten
im Keller zu suchen. 2 weitere Trupps rüsteten sich ebenfalls
aus, um ihren Kameraden zur Hilfe herbei zu eilen.
Die Sicht war so eingeschränkt, dass die Trupps die einzelnen
Räume nur auf den Knien und durch reines Ertasten durchsuchen
konnten. Hierfür gibt es ein einheitliches Suchsystem nach dem
vorgegangen wird, so dass sich die einzelnen Trupps nicht in die Quere
kommen und auch wirklich alle Räume und Ecken abgesucht werden.
Um die Sichtverhältnisse zu verbessern wurde ein Überdrucklüfter
aufgestellt, um den Rauch aus dem Gebäude zu verdrängen.
Der Lüfter wurde jedoch während der Übung nicht eingesetzt,
da die Menschenrettung im Brandrauch trainiert wurde.
Nach und nach kamen die Trupps mit den vermissten Personen aus dem
Gebäude. Diese gerettete Person hat eine Fluchthaube über
dem Kopf (schützt vor Brandrauch).
Ganz wichtig bei Einsätzen mit Atemschutztrupps im Innenangriff
ist die ständige Atemschutzüberwachung, die außerhalb
des Gebäudes stattfindet. Hier kann sich der Gruppenführer
über die Einsatzzeit, den Einsatzort und die Tätigkeit der
einzelnen Trupps informieren.
Der Gruppenführer steht in ständigem Funkkontakt mit seinen
Männern im Gebäude. Außerdem werden hier die Anfangs-
und Zwischendrücke der Luftflaschen notiert und daraus die jeweiligen
Resteinsatzzeiten errechnet, so dass jeder Trupp noch genug Luftreserven
für den Rückzug zur Verfügung hat.
Kurzes Fazit: Alle 5 Personen wurden aus den Kellerräumen gerettet
und der Brandherd gelöscht. Auch das komplette EG und OG wurden
durchsucht. 4 Atemschutztrupps der Feuerwehr Gunningen waren im Einsatz.
Wir danken an dieser Stelle nochmal recht herzlich unseren FW-Kameraden
aus Hausen o.V. für die Bereitstellung der Räumlichkeiten,
der Opfer und für die gesamten Vorbereitungen.
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