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B
i l d e r g a l e r i e
- Rückblick Übungen 2007 - |
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Jährliche Wiederholungsübung
für alle Geräteträger in der Atemschutzbahn in Tuttlingen.
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Einsatzübung Brandbekämpfung:
Annahme:
- Offener Dachstuhlbrand im linken Gebäudetrakt eines Ökonomiegebäudes.
- Im rechten Teil war Vieh untergebracht
- Links neben dem Brandobjekt stand ein großer Tank, gefüllt
mit Benzin.
Maßnahmen:
Das erste Löschfahrzeug übernahm sofort die Brandbekämpfung
des Feuers, Abkühlen des Benzintanks und Verhinderung der Ausbreitung
des Brandherdes auf den rechten Gebäudetrakt, zum Schutz des
Viehs. Die Wasserentnahme wurde zuerst aus dem fahrzeugeignen Tank
und anschließend aus einem Unterflurhydrant vorgenommen.
Bei Ankunft des zweiten Löschfahrzeuges entschied die Einsatzleitung
eine weitere Wasserentnahme von der Löschwasserzisterne beim
FW-Magazin zu machen.
Somit waren genügend Löschwasserreserven am Brandobjekt
und das Feuer konnte von mehreren Seiten bekämpft und ein Ausbreiten
durch Riegelstellungen verhindert werden. Es waren insgesamt sechs
Strahlrohre im Einsatz. |
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Atemschutzübung an der Grundschule
in Hausen o.V.
Annahme:
Im Keller des Gebäudes kam es bei einem VHS-Werkenkurs für
Erwachsene vermutlich durch Lötarbeiten zu einem Brand. Es ist
davon auszugehen, dass sich nicht alle Personen ins Freie retten konnten.
Nebenan ist ein Schutzraum, wo sich eventuell einige Leute in Sicherheit
zu bringen versuchten.
Nach Eintreffen der Feuerwehr Gunningen und nach zügiger Erkundung
durch den Gruppenführer, stellte sich folgendes Bild dar: der
komplette Keller und der Treppenbereich bis ins Erdgeschoss war vollkommen
verraucht. Der dichte Qualm erreichte auch schon das Foyer bis zum
Eingangsbereich.
Mit mehreren Rettungstrupps, ausgerüstet mit umluftunabhängigen
Atemschutzgeräten, wurden die Vermissten gesucht.
Fazit: alle 5 Personen wurden aus den Kellerräumen gerettet und
der Brandherd gelöscht. Auch das komplette EG und OG wurden durchsucht. |
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In best. Fällen wird die Feuerwehr
zu Einsätzen gerufen, bei denen ein Tätig werden in absturzgefährdeten
Bereichen notwendig ist. Oftmals geht es um die Rettung/Sicherung
von Personen in bedrohlichen Zwangslagen in großer Höhe.
Bei der Erfüllung dieser Aufgabe kann es sein, dass die normale
Ausrüstung (Feuerwehrleine und Haltegurt) nicht eingesetzt werden
kann, da ihre Einsatzgrenzen erreicht sind. Hier sind dann besondere
Einsatzmittel wie der Gerätesatz Absturzsicherung erforderlich.
Wir machten eine Übung zum Themenschwerpunkt Selbstrettung und
Abseilen. |
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Der Brandcontainer wird jährlich,
zusätzlich zur Wiederholungsübung in der Atemschutzbahn
in Tuttlingen, als realitätsnahe Simulation angeboten. Hier können
die Atemschutzträger den direkten Kontakt und den Umgang mit
dem Feuer und dessen Bekämpfung trainieren. Es besteht die Möglichkeit
mehrere steuerbare Brandstellen und Flash-over zu erzeugen. Im Inneren
des Conatiners herrschen Temperaturen mit bis zu 600° C.
Auf den letzten drei Bildern links sieht man eine Durchzündung
(Flashover), einen Fettbrand und brennende Gasflaschen. |
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Einsatzübung: Menschenrettung am
Rathaus
Annahmen:
Ein unvorsichtiger Autofahrer fuhr beim Versuch abzubiegen mit voller
Wucht auf die Hauswand eines Gebäudes. Der Fahrer wurde beim
Aufprall ohnmächtig. Gleichzeitig fing das Auto Feuer. Die Flammen
konnten ins Kellergeschoß des Gebäudes überschlagen
und sich dort verbreiten. Der giftige Brandrauch gelang über
das Treppenhaus zügig in die oberen Etagen und verteilte sich
bis unters Dach. Somit war der Korridor als Fluchtweg für die
Personen in den Räumen abgeschnitten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich nach erkundung folgende
Lage: der PKW brannte und der Fahrer saß bewusstlos in seinem
Wagen. Im Keller konnten Feuer und dichte Rauchschwadenausgemacht
werden. Im 1.OG schrie lauthals eine Person am Fenster um Hilfe. Der
Qualm hatte den raum schon komplett erfasst. An der Giebelseite war
an einem kleinen Fenster im Dachgeschoss eine weitere vom Brandrauch
eingeschlossene Person zu erkennen.
Somit gab es drei lebensbedrohliche Notsituationen (Verbrennen im
Fahrzeug, Ersticken im Brandrauch, Gefahr, dass die Personen aus Panik
aus dem Fenster springen), die sofortige Maßnahmen verlangten.
Das bedeutete für die Feuerwehr, dass ihre Einheitenaufgeteilt
werden mussten, um gleichzeitig mehrere Rettungsaktionen durchführen
zu können. Die Trupps unter Atemschutz löschten zunächst
den Fahrzeugbrand und holten parallel dazu den ohnmächtigen Fahrer
heraus.
Die Person im 1.OG wurde über die vierteilige Steckleiter gerettet.
Für den Hilfesuchenden am Fenster im Dachgeschoss musste die
dreiteilige Schiebleiter in Stellung gebracht werden. Erst nachdem
die Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht wurden, wurde der Brand
im Keller bekämpft (Grundsatz: Menschenrettung immer vor Brandbekämpfung).
Außerdem wurde eine Druckbelüftung durchgeführt, um
den Rauch aus dem Gebäude zu bekommen. |
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Die Feuerwehr Gunningen startete eine
große Baumfällaktion im Garten des Pfarrhauses. Sieben
zu hoch gewachsene Bäume mussten gefällt werden. Um diese
Aufgabe sicher zu bewältigen, wurde ein Autokranen mit freundlicher
Unterstützung der Fa. Schaz bereitgestellt. Ein Feuerwehrkamerad,
der zugleich auch Kranmaschinist der Firma ist, übernahm die
Bedienung des Geräts. Zuerst wurde ein Teilstück der Hauptstraße
mit den beiden Einsatzfahrzeugen abgeriegelt und der Verkehr umgeleitet.
Somit konnte der Kran zentral auf der Straße postiert werden.
An den Kranarm konnten die zu fällenden Bäume an einem Stück
angehängt und direkt auf den gegenüberliegenden Parkplatz
transportiert werden.
Parallel zu den Baumfällarbeiten waren weitere FW-Kameraden dabei,
die bereits abgelegten Bäume auf dem Parkplatz klein zu sägen,
so dass sie anschließend auf Anhänger geladen und abtransportiert
werden konnten.
Diese groß angelegte Baumfällaktion startete bereits am
frühen Morgen, so dass gegen Nachmittag die Arbeiten abgeschlossen
waren und die Straße für den Durchgangsverkehr wieder freigegeben
werden konnte. |
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In unserem Ausbildungsblock zur technischen
Hilfeleistung haben wir eine Übung zur Personenrettung aus einem
verunfallten Fahrzeug durchgeführt. Zuerst wurden theoretisch
nochmal die wichtigsten Grundsätze, Vorgehensweisen und Richtlinien
zur patientenorientierten Rettung durchgesprochen. Danach konnte zum
praktischen Teil über gegangen werden. Es kamen dabei technische
Gerätschaften zum Einsatz, wie z.B. hydraulisch betriebene Spreizer
und Scheren, Werkzeuge zur sicheren Scheibenentfernung und weiteres
Material zur Stabilisierung und Absicherung. Die Maßnahmen zur
patientengerechten Rettung werden im Einsatzfall immer in enger Absprache
mit dem Notarzt und Rettungsdienst stattfinden. |
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Wie bereits letztes Jahr, gab es auch
diesmal eine gemeinsame Hauptübung zusammen mit unseren Nachbarwehren
Seitingen-Oberflacht und Hausen o.V. Außerdem nahm die DRK-Ortsgruppe
Seitingen und deren Mimgruppe teil.
Es wurde von folgendem Übungsszenario ausgegangen:
Während einer Veranstaltung der katholischen Kirchenjugend ist
auf dem Kirchberg in Seitingen durch Unachtsamkeit der Kinder ein
Brand in einem großen Gebäude mit mehreren Etagen ausgebrochen.
Schnell breitete sich das Feuer aus, nicht alle Personen konnten rechtzeitig
aus dem Gebäude entkommen, das total verraucht war. Der Brand
drohte auf die nahegelegene Kirche und weitere Nachbargebäude
überzugreifen.
Um 19.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Seitingen, Hausen und
Gunningen über die Leitstelle per Funkmeldeempfänger alarmiert.
Vor Ort wurden die einzelnen Wehren in Einsatzabschnitte unterteilt.
Mit 3 Angriffstrupps unter Atemschutz übernahmen wir sofort die
Menschenrettung und Brandbekämpfung im Gebäude. Parallel
dazu durchsuchten weitere Atemschutztrupps aus Seitingen und Hausen
die verrauchten Räume nach verletzten und vermissten Personen.
Mit 2 weiteren Trupps vor dem Gebäude übernahmen wir die
Erstbetreuung der geretteten Opfer und den Transport zur nahegelegenen
Sanitätsstation, die vom DRK eingerichtet wurde.
Alle 13 Personen konnten aus dem Gebäude gerettet werden. Die
Verletzungen der Opfer reichten von Knochenbrüchen, Bewusstlosigkeit,
Schädel-Hirntrauma bis hin zur Rauchvergiftung (sehr realistisch
dargestellt durch die Mimgruppe).
Ein weiterer wichtiger Aufgabenpunkt war die Brandbekämpfung
und die Verhinderung der Brandausbreitung auf weitere Objekte. Hierzu
wurden von mehreren Seiten Riegelstellungen durchgeführt. Um
die Wasserversorgung auf dem Kirchberg sicherzustellen übernahmen
wir außerdem die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke
von einem im Tal liegenden Bach. Um den Druckverlust durch den großen
Höhenunterschied auszugleichen, wurde das Wasser über 3
hintereinander geschaltete Pumpen hinauf befördert über
eine ca. 300 m lange Wasserleitung. Dies erforderte eine Menge Personalaufwand,
jedoch nach wenigen Minuten stand auch hier die Wasserversorgung bereit.
Insgesamt waren wir mit dem Einsatzablauf unserer Wehr absolut zufrieden.
Alles verlief reibungslos und zielstrebig, was uns in unserer Ausbildung
das ganze Jahr über bestätigt. Wir waren mit 26 Einsatzkräften
und 2 Beobachtern an der Hauptübung beteiligt.
Wichtig bei solchen Großübungen mehrerer Einsatzeinheiten
sind die Koordination der einzelnen Wehren und die Kommunikation.
Hierzu muss eine gute Führungsebene bestehen. Solche gemeinsamen
Übungen sind sehr gut, um das Zusammenspiel der Rettungskräfte
zu üben und weiter zu verbessern.
Insgesamt waren 91 Leute aktiv an dieser Hauptübung beteiligt.
Wir freuen uns darauf, kommendes Jahr hier in Gunningen der Gastgeber
der nächsten gemeinsamen Hauptübung zu sein. |
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DRK-Kurs zum Thema:
"Patientengerechte Rettung" |
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